Thema: Gott erfüllt was er verspricht
Prediger: Andreas Dück
Datum: 14.12.2025
Einleitung: Erwartung in der Adventszeit
Wir sind in der Adventszeit und erwarten Weihnachten, Heiligabend. Heute brennt die dritte Kerze, nur noch eine und dann ist Heiligabend. In dieser Zeit bewegen wir uns in unserer Predigtreihe durch das Lukasevangelium und haben diese Erwartungshaltung mit in den Texten, die wir lesen.
Wir haben bis jetzt in Lukas gesehen: Hier gibt es zwei Babys, die unterwegs sind. Zwei Männer, die geboren werden sollen, um Gottes Plan zu erfüllen. Wir haben die Geschichte gehört von Zacharias, wie er von Gott besucht worden ist durch den Engel im Tempel, wo er gedient hat. Gott hat ihm gesagt: Obwohl du alt bist und du und deine Frau keine Kinder kriegen konntet, werdet ihr Eltern und werdet einen Sohn haben. Wir haben Maria gesehen, wie sie als sehr junge Frau, noch nicht verheiratet, nur verlobt, Besuch vom gleichen Engel bekommt, der sagt: Auch du wirst Mutter werden, obwohl du noch nie mit einem Mann zusammen warst. Eine außerordentliche Geschichte. Zwei Babys werden auf den Weg geschickt, um Gottes Plan in Bewegung zu setzen.
Nun, heute sind wir bei der ersten Geburt. Das ist nicht Weihnachten, das ist nicht Jesus. Es ist sein Vorläufer, Johannes. Wir schauen, wie Gott vertrauenswürdig ist, indem er das, was er versprochen hat, auch erfüllt. Das ist wichtig für unser Leben mit Gott. Entweder sind wir Kinder Gottes, die zu Gott gehören, und wir stellen uns immer wieder die Frage: Kann ich Gott vertrauen in dem, was er gesagt hat? Oder möglicherweise bist du jemand, der unterwegs ist zu Gott oder der sich die Frage stellt: Wie kann man eigentlich Gott verstehen? Es gibt ja super viele Fragen an Gott. Aber eine wichtige ist: Wenn er eine Person ist, kann ich ihm vertrauen? Tut Gott das, was er sagt?
Die Geburt des Johannes (Lukas 1,57-66)
Wir schauen uns jetzt die Geburt von Johannes an. In den Versen 57 bis 66 lesen wir: „Für Elisabeth aber erfüllte sich die Zeit, da sie gebären sollte, und sie gebar einen Sohn. Und ihre Nachbarn und Verwandten hörten, dass der Herr seine Barmherzigkeit an ihr groß gemacht hatte, und sie freuten sich mit ihr. Und es geschah am achten Tag, dass sie kamen, um das Kind zu beschneiden, und sie nannten es nach dem Namen seines Vaters Zacharias. Seine Mutter aber antwortete und sprach: Nein, sondern er soll Johannes heißen. Und sie sagten zu ihr: Es ist doch niemand in deiner Verwandtschaft, der diesen Namen trägt. Sie winkten aber seinem Vater, wie er ihn genannt haben wolle. Und er forderte ein Täfelchen und schrieb die Worte: Johannes ist sein Name. Und sie verwunderten sich alle. Sofort aber wurde sein Mund geöffnet und seine Zunge wurde gelöst, und er redete und lobte Gott. Und es kam Furcht über alle ihre Nachbarn, und im ganzen Bergland von Judäa wurden all diese Dinge besprochen. Und alle, die es hörten, nahmen es sich zu Herzen und sprachen: Was wird wohl aus diesem Kind werden? Und die Hand des Herrn war mit ihm.“
Freude über Gottes Wirken
Das, was Gott zu Zacharias im Tempel gesagt hatte – er wird euch Freude bringen – ist sofort die erste Reaktion, die wir sehen. Die Menschen hören von der Geburt und kommen zusammen, und sie freuen sich. Sie freuen sich mit Elisabeth, sie freuen sich mit Zacharias. Sie haben einen Sohn. Dieses Ehepaar, wenn man die beiden ansieht, vielleicht schon ein bisschen schrumpelig, und dann halten sie ein Baby in der Hand, ihr Kind. Es ist ein Wunder, über das sie sich freuen.
Das ist eigentlich durch die ganze Geschichte der Zeit bis Jesus geboren wird immer wieder ein Thema, dass die Menschen sich freuen über das, was Gott tut. Das ist auch wirklich etwas, was Gott in unsere Zeit hineinreden will: dass auch wir eine Freude empfinden. Das nehme ich auch so für unsere Adventszeit. Nicht nur die Freude auf die Geschenke an Heiligabend oder das, was wir damit verbinden mit dieser Atmosphäre, sondern die Freude an Gottes Wirken. Gott ist da.
Die Bedeutung des Namens
Nun ist es interessant zu sehen, wie sich alles um den Namen dreht. Das war die Tradition, dass man einen Namen gab. Wenn das Kind, es war ein jüdischer Junge, beschnitten wurde am achten Tag, so war es das Gesetz Moses. Als es dann soweit war, kamen alle zusammen und gaben dem Kind einen Namen.
Der meiste Text hier geht darum: Wie soll dieses Kind heißen? Es gab schon Üblichkeiten, wie man es gemacht hat. Man gab den Namen, der in der Verwandtschaft, besonders in der Familie, vertreten war. Am besten nach dem Vater zu nennen, das wäre schön. Jetzt war man sich einig: Das ist jetzt ein Zacharias. Sie dachten, Zacharias wird jetzt voll stolz sein. Aber Elisabeth sagt: Nein, er soll Johannes heißen. Die Nachbarn und Verwandten wundern sich: Warum soll er Johannes heißen? Niemand von uns heißt so. Lasst uns mal Zacharias fragen.
Jetzt winken sie ihm, und das zeigt, dass er wahrscheinlich nicht nur stumm war, sondern auch taub, nicht mitgekriegt hat, was los war. Sie stellen ihm die Frage wahrscheinlich schriftlich: Zacharias, was denkst du, wie soll der Sohn heißen? Dann holt er ein Täfelchen und schreibt drauf: Johannes ist sein Name. Keine Diskussion. Die Leute sagen: Zacharias? Der schreibt: Johannes. Das ist eine Reaktion auf das, was Gott zu Zacharias gesagt hatte.
Zacharias wird geheilt und lobt Gott
Wir erinnern uns: Zacharias war im Tempel gewesen. Der Engel hat ihm erschienen und ihm gesagt: Du wirst Vater werden. Und Zacharias hat gezweifelt. Er hat gesagt: Wie soll das denn passieren? Ich bin alt, meine Frau ist auch alt. Und der Engel sagt: Weil du nicht geglaubt hast, wirst du stumm sein bis zum Tag, dass das passiert. Und an dem Moment, als er Johannes nennt, wird sein Mund wieder aufgemacht. Und sofort beginnt er Gott zu loben.
Als Erstes sagt er nicht: Ich kann wieder reden. Als Erstes beginnt er, Gott zu loben. Das bedeutet, Zacharias‘ Herz war in einer Haltung, Gott anzubeten für das, was er getan hat. Er ist nicht nur dabei, einen Sohn gekriegt zu haben, sondern er erkennt, was Gott gerade tut. Zacharias versteht jetzt, dass Gott auch wirklich das macht, was er zu ihm gesagt hat. Es passiert gerade was in der Geschichte.
Das Lied des Zacharias: Gottes Rettungsplan
Dann lesen wir in Vers 67 und 68: „Und Zacharias, sein Vater, wurde mit dem Heiligen Geist erfüllt und weissagte und sprach: Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels, denn er hat besucht und Erlösung geschaffen seinem Volk.“
Gott ist wieder da. Gott hat sein Volk besucht. Er kümmert sich um Israel. Das Volk, das ihm so wichtig ist, hat er besucht. Und er wird es retten. Gott sagt hier: Das Baby in meiner Hand ist ein Zeichen dafür, dass Gott zurückgekommen ist und dass er sein Volk besuchen will. Das ist das, was Zacharias hier sagt.
Der Gott, der eine Beziehung zu Israel hat, der hat Israel nicht vergessen. Er ist wiederda. Er ist wieder aufgetaucht. Das ist ja so das Muster von der Geschichte von Israel in der Bibel im Alten Testament. Gott hat dieses Volk herausgerufen aus Abraham und hat dieses Volk immer wieder besucht, bei den Patriarchen, bei Mose, bei den Propheten. Und dann gab es Zeiten, wo es still war. Dann gab es keinen Propheten, 400 Jahre lang. Und dann kommt einer und sagt: Gott ist wieder da. Deswegen sagt Zacharias: Gott hat besucht. Die Stille ist vorbei. Gott ist da, und er hat sein Volk wieder besucht.
Erlösung von den Feinden
„Er hat uns ein Horn des Heils aufgerichtet im Haus Davids, seines Knechtes.“ Horn des Heils ist so ein alttestamentlicher Ausdruck für einen starken Retter. „Im Hause Davids“ bedeutet: Jetzt gibt es ein König, der nach dem Willen Gottes regieren wird. Das ist eine Verheißung, die Gott Israel gegeben hat, dass irgendwann ein König von David kommen wird, der nach Gottes Herzen regieren wird.
Und dann sagt er in Vers 71: „Errettet von unseren Feinden und aus der Hand aller, die uns hassen.“ Die Leute damals werden gedacht haben an die Römer, die ihre Besatzer waren, Ausländer in ihrem eigenen Land, die dort herrschten. Aber es geht hier nicht nur um politische Befreiung. Es geht um geistliche Rettung. Es geht darum, dass unsere größten Feinde nicht die Menschen sind, die uns hassen, sondern es ist Satan, und es ist die Sünde, die uns anklagt.
Befreit zum Dienst
„Uns zu erweisen Barmherzigkeit an den Vätern und seines heiligen Bundes zu gedenken, des Eides, den er Abraham, unserem Vater, geschworen hat. Er wollte uns geben, dass wir aus der Hand unserer Feinde gerettet, ihm dienten ohne Furcht in Heiligkeit und Gerechtigkeit vor ihm alle unsere Tage.“
Gott rettet nicht nur, damit wir danach weiter für uns selbst leben. Gott hat sein Volk aus Ägypten gerettet, nicht damit sie dann rumlungern, sondern damit sie ihm dienen. In 2. Mose 4 sagt Gott zu Mose: Geh hin zu Pharao und sag ihm: Der Herr hat so gesprochen: Israel ist mein Sohn, mein Erstgeborener. Und ich sage dir: Lass meinen Sohn ziehen, damit er mir dient.
Das ist der Grund, warum Gott Israel aus Ägypten herausführt. Und am Berg Sinai, nachdem er es herausgeführt hat, spricht Gott zu dem befreiten Volk: „Wenn ihr nun wirklich meiner Stimme Gehör schenken und gehorchen werdet und meinen Bund bewahrt, so sollt ihr vor allen Völkern mein besonderes Eigentum sein, denn die ganze Erde gehört mir. Ihr aber sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein.“
Freiheit zum Dienen
Hier ist das Muster: Gott befreit dich nicht zu einem Nichts. Wenn du gläubig geworden bist, geht es nicht darum, dass du eine Freiheit lebst, in der du ganz neu definierst, was du jetzt machen willst, sondern er rettet dich zum Dienst. Gott befreit dich nicht aus einer Sucht, damit du in eine andere Sucht fällst. Aus einer Sucht, damit du ein eigensüchtiges Leben führst. Gott befreit dich nicht von einer Schuld, damit du jetzt befreit von Schuld shoppen kannst mit deinem ganzen Geld ohne schlechtes Gewissen. Gott befreit dich nicht aus der Sinnlosigkeit, damit du jetzt dein Leben führst und deine Zeit mit dem zumüllst, was du einfach nach deinem Herzen wünschst. Sondern Gott rettet dich zum Dienst an ihn. Ein Dienst nicht aus Angst, sondern Gott hingegeben, alle Tage unseres Lebens.
Die Frage ist: Wenn wir am Ende unserer Tage zurückschauen, wenn wir wissen, es ist vorbei, was wollen wir über unser Leben sagen? Was haben wir gemacht? Womit haben wir es gefüllt? Wem haben wir gedient? Wem hat unser Geld genutzt? Wem hat unsere Zeit genutzt? Unsere Kraft, unsere Aufmerksamkeit – auf wen haben wir sie gelenkt?
Die Zeit für Gott planen
Wir haben jetzt Ende des Jahres, das nächste Jahr kommt. Welche Dinge sind im nächsten Jahr in deinem Jahresplan, die für Gott geplant sind? Die meisten haben schon ihren Urlaub geplant. Man muss beim Arbeitgeber anfragen und dann muss man schon mal buchen, weil es auch günstiger ist. Hast du denn schon deine Zeit für Gott geplant im nächsten Jahr? Was willst du für Gott machen im nächsten Jahr? Oder lässt du es einfach mal drauf ankommen und schaust einen Tag vor der Veranstaltung, ob du dabei bist oder nicht?
Was ist mit deiner Kraft? Wir müssen uns erholen und wir müssen auch immer Dinge tun, die uns Spaß machen, weil das auch zu Gottes Schöpfung gehört. Aber was ist mit der Kraft, die du planen kannst? Wofür willst du dich einsetzen? Für welchen Menschen möchtest du dich einsetzen, weil das etwas ist, was Gott will für dein Leben? Das Gleiche gilt für das Geld, das Gleiche gilt für Beziehungen, für Einfluss, den wir haben. Wem soll das am Ende genutzt haben?
Gottes Wesen: Barmherzig und treu
Schaut mal, wie befreiend dieser Dienst ist: Es bedeutet, Gott zu dienen ohne Furcht, in Heiligkeit und Gerechtigkeit. Das ist wirkliche Freiheit. Und lasst mich nochmal kurz zeigen, welchem Gott wir dabei dienen. Es geht nicht nur darum, einem abstrakten Gott zu dienen, sondern es ist ein persönlicher Gott. Zacharias beschreibt ihn in seinem Wesen als jemand, der barmherzig ist, und als jemand, der treu ist. So beschreibt ihn übrigens auch Maria in ihrem Lied. Sie sind sich ziemlich ähnlich in ihrer Sicht von Gott.
Der Gott, dem du dienst, ist ein Gott, dem es in seinem Herzen wehtut, Leid zu sehen. Gott ist ein Gott, der Mitleid hat in seinem Inneren für dich und die Menschen, die leiden. Gott ist so sanft – in der Offenbarung wird er beschrieben, dass er am Ende der Tage deine Tränen vom Gesicht wischen wird. Das ist eine so berührende Nähe. Das ist der Gott, dem wir dienen.
Und Gott ist auch treu. Zacharias sagt hier: „Er gedenkt an seinen heiligen Bund und an den Eid, den er gegeben hat.“ Er bezieht sich darauf, was Gott 2000 Jahre früher zu Abraham gesagt hat: „Ich will meinen Bund aufrichten zwischen mir und dir und deinem Samen nach dir, von Geschlecht zu Geschlecht, als einen ewigen Bund, dein Gott zu sein und der deines Samens nach dir.“ Gott hatte Abraham versprochen, in eine Beziehung zu treten, die nicht aufhören wird. Ein Bund ist die engste Verbindung, die man haben kann, wenn man nicht miteinander verwandt ist.
Beziehung wie in einer Ehe
Diese beiden Dinge, Barmherzigkeit und Treue, sind so ähnlich wie in einer Ehe. Eine Ehe, die vor Jesus lebt, ist nie nur eine Verpflichtung, sondern sie beinhaltet auch Gefühle. Als Männer wollen wir unsere Frauen nicht nur ihnen treu sein und keine Affäre führen, sondern wir wollen sie auch lieben. Und als Frauen will man den Männern auch nicht nur treu sein, sondern auch den Mann lieben. Mitleiden miteinander.
Gleichzeitig ist eine Beziehung vor Gott nicht nur ein Gefühl, sie ist auch eine Verpflichtung. Wir wissen, dass wir als Menschen Hilfe brauchen, dass wir in dieser Verpflichtung, dieser Verbindung leben. Dann ist es eine Verpflichtung vor Gott. Wir sehen hier bei Gott, wie er seine Beziehung zu seinem Volk pflegt. Er hat eine Verpflichtung, einen Bund, den er nicht bricht. Aber das ist keine Verpflichtung ohne Gefühl, sondern er fühlt auch etwas zu seinem Volk. Das sieht Zacharias dadurch, dass sein Sohn geboren wird und Gott diesen Rettungsplan jetzt angeschoben hat. Er sieht sowohl die Barmherzigkeit, das Mitgefühl Gottes, und er sieht auch seine Treue, dass er zu seinem Wort steht.
Das ist auch deine Beziehung zu Gott. Wenn du gläubig bist, bist du in einem Bund mit Gott durch Jesus. Gott ist dir treu, weil er versprochen hat, dir treu zu sein. Und Gott ist gleichzeitig voller Mitleid und voller Liebe zu dir, weil es einfach seinem Wesen entspricht.
Johannes als Werkzeug Gottes
Dann spricht Zacharias auch zu seinem Sohn: „Und du, Kindlein, wirst ein Prophet des Höchsten genannt werden, denn du wirst vor dem Angesicht des Herrn hergehen, um seine Wege zu bereiten, um seinem Volk Erkenntnis des Heils zu geben, das ihnen zuteil wird durch die Vergebung ihrer Sünden, um der herzlichen Barmherzigkeit unseres Gottes willen, durch die er uns besucht hat, der Aufgang aus der Höhe, um denen zu scheinen, die in Finsternis und Todesschatten sitzen, um unsere Füße auf den Weg des Friedens zu richten.“
Sein Sohn wird ein Werkzeug Gottes sein, um Gottes Volk zurück zu Gott zu bringen. Gott ist wieder da, um seinem Volk in der Finsternis ein Licht zu sein. Jesus wird später sagen: Ich bin das Licht der Welt. Und dieser kleine Junge wird, wenn er groß ist, ein Werkzeug Gottes sein, um Menschen den Weg des Friedens zu lenken.
Frieden mit Gott
Es geht um den Frieden mit Gott, der wichtigste Friede überhaupt. Das ist der Wille Gottes für dich, für jeden von uns, dass du Frieden mit Gott hast. Das ist die wichtigste Beziehung im Leben, die es gibt. Die Beziehungen zu den Menschen sind die Beziehungen, die wir spüren und die wir besonders stark erleben. Aber die wichtigste Beziehung ist nicht eine Beziehung zu einem Menschen, sondern zu Gott. Und aus der leiten sich alle anderen Beziehungen ab.
Wir sehen, wie Zacharias im Heiligen Geist nun sieht, was sein Sohn leben wird und was sein Sohn machen wird. Wie sein Sohn groß werden wird und er Gottes Werkzeug sein wird, um Frieden zu seinem Volk zu bringen.
Abschluss: Gott ist wieder da
Diese Botschaft des Textes ist so voller Freude und Zuversicht, dass Gott wieder da ist. In der Adventszeit feiern wir das besonders. Es ist diese jährliche Zeit, als würde Gott wieder kommen, wieder neu erleben. Ein Gott, der mitfühlend ist und der zuverlässig ist. Ein Gott, der deinen Namen kennt und dich bei deinem Namen rufen wird und deinen Namen aussprechen wird. Ein Gott, der dich befreit hat, damit du in einer neuen Freiheit ohne Furcht dein Leben für ihn hingibst im Dienst.
Wir haben heute und in der letzten Predigt gesehen, wie Maria und Zacharias Gott loben. Wir wollen besingen, was Gott getan hat, und uns dann erfreuen, was Gott tut und wie er lebendig mitten unter uns wirkt.

