Thema: Neue Schöpfung
Prediger: Declan McMahon
Datum: 04.01.2026
Gottes Versprechen einer neuen Welt
Gott hat sich vorgenommen, seine Welt zu erneuern. Nur er weiß, ob er sich das für dieses Jahr vorgenommen hat oder für ein anderes. Gott spricht: „Siehe, ich mache alles neu.“
In Offenbarung 21, Verse 1 bis 8, lesen wir: „Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde, denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen und das Meer gibt es nicht mehr. Und ich, Johannes, sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabsteigen, zubereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut. Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen, und er wird bei ihnen wohnen und sie werden seine Völker sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein, denn das Erste ist vergangen. Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu. Und er sprach zu mir: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss. Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Dürstenden geben aus dem Quell des Wassers des Lebens umsonst. Wer überwindet, der wird alles erben, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein. Die Feiglinge aber und die Ungläubigen und mit Gräueln Befleckten und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner – ihr Teil wird in dem See sein, der von Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod.“
Das Ende als Neuanfang
Hier geht es um das Ende – das Ende als Neuanfang, die neue Welt, die Gott erschaffen will. Das ist die Zukunft für uns, das ist, wo es hingeht. Aber es ist auch wichtig zu schauen, wo wir jetzt sind. Jetzt sind wir immer noch als Christenheit auf der ganzen Welt wie in Offenbarung 1 bis 3: verfolgt, verführt zum Götzendienst, untreu und in Lebensgefahr ganz oft. Vielen Gemeinden geht es an den Kragen in unserer Zeit.
Erst in der neuen Schöpfung erleben wir unser Heil vollständig. Dann sind wir endgültig auch körperlich bei Gott, nicht nur wie jetzt geistlich bei Gott und vor ihm, sondern körperlich – unselig von allem gerettet: von Verfolgung, von Verführung, von der Sünde in unserem eigenen Herzen, von der Gefahr des Abfalls, vom Satan selbst. Und wir sind dann durch den Heiligen Geist maximal erfüllt und bei Gott in seiner Gegenwart und in einer vollkommenen Beziehung zu ihm.
Eine unvergängliche Schöpfung
Die neue Schöpfung ist auf der einen Seite massiv anders als die alte Schöpfung, weil die neue Schöpfung unvergänglich sein wird. Alles, was du jetzt erleben kannst, geht kaputt. Das sagen wir unseren Kindern, wenn sie ein neues Spielzeug bekommen: Alles geht kaputt. Wenn wir krank sind oder wenn jemand uns verlässt, sagen wir: Alles geht kaputt – außer Gott. Und seine neue Welt wird auch nie kaputt gehen. Diese Welt ist vergänglich, die neue Welt ist ewig.
Und trotzdem ist diese neue Schöpfung eine Schöpfung, eine Welt mit Naturgesetzen und mit Materie, mit Zeit, mit Lebewesen, mit Dingen, die wirklich echt sind. Du wirst nicht die Ewigkeit auf einer Wolke verbringen, mit einer Harfe als Geistwesen. Wenn du heute zu Gott kommst, wenn dein Leben heute vorbei wäre, dann ist das nicht der Idealzustand. Ja, du bist bei Gott, dein Geist ist bei Gott, dein Körper bleibt hier auf Erden. Das ist nicht, wie es bleiben soll, sondern du sollst dann zurückkommen in einem neuen Körper, in eine neue Welt – und diese neue Welt ist gut. Materie ist gut.
Die Auferstehung der Schöpfung
Was hier beschrieben wird, ist eigentlich die Auferstehung der Schöpfung. Die ist nämlich genauso tot in der Sünde wie jeder von uns auch. Jesu Auferstehung von den Toten macht die Auferstehung der Schöpfung und die Auferstehung von uns als Geschöpfen möglich und läutet sie auch ein. Seine Auferstehung führt zwangsläufig zur Auferstehung des ganzen Universums. Das ist nur noch eine Frage der Zeit.
Gott hat das schon von langer Hand her versprochen. Er hat in Jesaja 65 und 66 versprochen: „Denn siehe, ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde.“ Das ist eine Welt voll Freude. Im Kontext von diesem großen Versprechen ging es um das Exil in Babylon. Gottes Volk wurde entführt aus ihrer Heimat und nach Babylon verschleppt. Da erreichte sie dieses Versprechen: Eure Rückkehr aus dem Exil wird eine neue Schöpfung sein.
Und dann sind sie alle zurückgekommen. Die Leute sind nach Hause gekommen aus Babylon, nach Jerusalem und in die Umgebung. Aber es war die selbe alte Welt. Es war nichts mit Herrlichkeit. Der Tempel war mickrig im Vergleich zu vorher. Die Leute, die beide Tempel kannten, haben geweint. Die neue Schöpfung – wo ist sie? haben die sich gefragt.
Das wahre Exil
Und das Neue Testament zeigt uns: Das wahre Exil ist größer als Israels Exil in Babylon. Das wahre Exil, das zu Ende sein muss, damit die neue Schöpfung kommt, ist unser Exil als Menschen. Das wahre Babylon ist die ganze Welt, die ganze alte Schöpfung. Wir sind Himmelsbürger im Exil, nicht zu Hause, sondern in der Fremde auf Erden. Und erst wenn unser Exil auf Erden vorbei ist, wenn wir aus unserem Babylon, aus dieser Welt, aus der alten Schöpfung nach Hause kommen, dann gibt es die neue Schöpfung.
Diese neue Schöpfung, sagt das Neue Testament, hat Jesus angefangen, als er von den Toten auferstanden ist. Am Ende werden wir auch körperlich auferstehen aus dieser alten Schöpfung heraus, und dann kommt die neue Schöpfung. In Römer 8 sagt Paulus: Wir werden auferstehen und danach die Schöpfung selbst, und bis dahin seufzt sie. Genau wie du in deinem Körper jetzt steckst und denkst, der ist so kaputt – vielleicht ist er schon ganz alt, vielleicht ist er jung, aber alt gleichzeitig – so geht es der ganzen Schöpfung. Aber sie wird erlöst werden, so wie du auch, wenn du glaubst, dass Jesus für dich gestorben und auferstanden ist.
Das Ende des Bösen
In Vers 1 heißt es: „Ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde, denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen und das Meer gibt es nicht mehr.“ Hier ist nicht das wörtliche Meer gemeint. Denkt daran: Im Buch Offenbarung ist so gut wie nichts wörtlich gemeint. Das ist ein Buch voller Bilder und Symbole. Das Meer in der Offenbarung ist ein Symbol für da, wo alles Böse herkommt. Alles Dämonische, Götzendienerische – der Antichrist, das Tier steigt aus dem Meer auf. Das gibt es nicht mehr in der neuen Schöpfung. All das, wo das Böse überhaupt herkommt, ist weg, und das ganze Böse sowieso.
Die erste Schöpfung hatte das noch. Wir leben in einer Welt, die das Böse erzeugt, wo es immer wieder kommt. Egal was wir machen, in uns kommt es wieder. Egal was wir als Gesellschaften versuchen, das Böse lässt sich nie ausrotten. Aber eine neue Schöpfung wird das Böse für immer auslöschen. Dann ist alles weg. Die neue Schöpfung ist noch besser als die alte Schöpfung. In der alten Schöpfung war das schon latent drin: die Möglichkeit des Bösen, das Potenzial, dass es das geben könnte. Dieses Potenzial ist nicht mehr da. Es gibt keinen Widerstand mehr gegen Gott. Es ist nicht mehr möglich.
Das neue Jerusalem
In Vers 2 heißt es: „Und ich, Johannes, sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabsteigen, zubereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut.“ Diese neue Schöpfung heißt jetzt plötzlich „neues Jerusalem“ – schon so wie bei den Propheten, bei Jesaja besonders. Jerusalem ist Gottes Stadt. Jerusalem war, wo Gottes Tempel war, wo die Gegenwart Gottes war, aber auch voll Sünde und Menschen. Und diese Menschen sind dann ins Exil gekommen, weil sie so schlecht waren. Jetzt schon ist unsere Bürgerschaft im Himmel, wie Paulus an die Philipper schreibt. Das heißt, wir gehören zum neuen Jerusalem.
Jetzt kommt das neue Jerusalem herab. Es ist das Bild einer Braut. Paulus sagt zum Beispiel, als er über Ehen redet in Epheser 5, dass Ehe ein Geheimnis ist, dass es ein Bild darstellt von Christus und der Gemeinde. Hier ist diese Ehe. Das neue Jerusalem, zubereitet wie eine Braut für ihren Mann – das ist die Hochzeit zwischen Christus und der Gemeinde. Es geht los mit der ewigen Beziehung zum Messias, und das startet mit einer Hochzeit.
Gott wohnt bei den Menschen
In Vers 3 heißt es: „Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen.“ Das erinnert an die Stiftshütte in der Wüste, das Zelt der Begegnung. Das Zelt Gottes ist bei den Menschen und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. Gott gibt jetzt endgültig das, was schon lange versprochen war. Im Alten Testament finden wir dieses Versprechen, diese Formel, die immer wieder vorkommt: Ihr werdet mein Volk sein und ich werde euer Gott sein. Gott hat das schon von Anfang an sich vorgenommen.
Dass Gott ein Volk haben will – das war so wichtig damals schon, jetzt nochmal in Christus neu aufgelegt, und eines Tages erfüllt sich das endgültig. Es heißt auf einmal Völker im Plural. Gottes Volk ist nicht nur Israel, Gottes Volk ist jeder, der an den Messias glaubt. Es ist wichtig zu verstehen, dass in der neuen Schöpfung Leute aus aller Herren Länder sein werden. Es sind diese Völker: dein Volk, mein Volk, das Volk deiner Vorfahren. Diese Leute zusammen gehören zum Messias, die haben auf ihn vertraut und an ihn geglaubt.
Keine Tränen mehr
In Vers 4 heißt es: „Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein, denn das Erste ist vergangen.“ Es gibt jetzt keine Tränen mehr, keine bösen Tränen. Und Gott selber wacht sie uns ab. Es ist nicht so, dass wir unsere eigenen Tränen abwischen müssen, sondern Gott tut das. Stell dir mal dieses Bild vor: Gott ist so nah bei dir, dass er dein Gesicht berührt. Tod, Leid, Geschrei und Schmerz gibt es nicht mehr. Die alte Welt ist vergangen, voller dieser Dinge. Die neue Welt hat sie alle nicht mehr.
Wenn du gerade trauerst, gerade weinst, irgendwas bei dir ist, ob körperlich oder psychisch oder in deinen Beziehungen oder sonst irgendwo, und das Ganze fühlt sich für dich so an, als wäre das für immer, dann ist es nicht für immer. Guck mal in Offenbarung 21, Vers 4: Gott macht alles neu. Dass du daran denkst, das bedeutet für dich, dass er deine Tränen sieht und vorhat, sie endgültig wegzuwischen.
Das A und das O
„Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu. Und er sprach zu mir: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss. Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Dürstenden geben aus dem Quell des Wassers des Lebens umsonst.“
Es ist geschehen. Alle Prophetie der Bibel ist jetzt fertig und erfüllt. Alles, was Gott versprochen hat, alles, was er sich vorgenommen hat, hat er getan, und das schließt ab in dieser neuen Schöpfung, in einem neuen Ort für uns, für seine Kinder. Jesus hat am Kreuz gerufen: „Es ist vollbracht“, und in der neuen Schöpfung bestätigt sich: Es ist alles vollendet.
Wenn Gott sich hier A und O nennt, also Alpha und Omega, erster und letzter Buchstabe von allem, was je gesagt oder gedacht wurde, dann ist das auch eine Klammer mit dem ganzen Buch Offenbarung. In Kapitel 1, Vers 8 nennt er sich auch so. Was das sagen soll: Alles, was in der Offenbarung geschrieben steht, all das ist in seiner Hand. Er ist Anfang und Ende, und alles, was dazwischen ist, kommt auch von ihm. Alles, was in der Offenbarung beschrieben wird – wie die Menschheitsgeschichte ist, wie sie sich anfühlt, dieser ewige Kreislauf von Elend und einer Erlösung am Ende, von einem Festhalten im Elend, bis er kommt – all das hat er in der Hand. Er ist der Herr der Menschheitsgeschichte.
Das Erbe der Überwinder
Gott verspricht hier auch, wie schon bei den Propheten, Hunger und Durst zu löschen für immer. Es geht um Wasser des Lebens. Bei Jesaja von Wein und Milch – Gott will dir Gutes tun. Er tut es jetzt schon in einer kaputten und gefallenen Welt, und du bist auch kaputt und gefallen. Du kannst das Gute, das er dir gibt, manchmal nicht mal als gut erkennen. Aber sein Plan für immer ist, dir Gutes zu tun, und dann wirst du es wissen. Wir werden das endlich alles verstehen.
Deshalb macht er uns Mut: festzuhalten, weiter zu glauben, weiter zu hoffen, weiter zu dienen, weiter zu arbeiten, weiter zu folgen und Gott weiter zu lieben und deinen Nächsten wie dich selbst. Er sagt: „Wer überwindet, der wird alles erben, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein.“
Das Ziel der Offenbarung als ganzes Buch ist, dass du überwindest, dass du festhältst, damit du ankommst in dieser neuen Welt. Gib deinen Glauben nicht auf, auch wenn es schwer ist für dich. Lebe dein neues Leben. Halte fest an Jesus und an seine Gebote.
Verheißungen für die Überwinder
Es gibt in der Offenbarung ganz viele Verheißungen an die Überwinder: Wir werden vom Baum des Lebens essen. Wir werden zu Gottes Tempel, also zum Ort seiner Gegenwart, gehören. Die neue Schöpfung ist nicht nur ein Ort, wo du bist, damit es ein irgendwo gibt, wo du sein kannst. Du bist eine Säule in seinem Tempel, sagt er in Offenbarung 2 und 3. Das heißt, du bist integrativer Bestandteil von dem, wo Gott ist. Das ist, wo du hingehörst – zum neuen Jerusalem, das von Gott aus dem Himmel herabkommt.
Wir werden Gottes Namen tragen, weil wir im Buch des Lebens stehen. Wir werden leuchtende Kleidung haben. Er hat Geschenke für uns – einen Stein, einen weißen Stein. Wir werden ewig mit Christus regieren, und wir werden frei sein vom zweiten Tod, der ewigen Hölle.
Diese Dinge sollen beschreiben, was es bedeutet, ein Kind Gottes zu sein. Hier ist „Erbe“ der Punkt. Gott gehört alles – alles, was es gibt, und alles, was es noch nicht gibt, was er noch erschaffen wird in seiner neuen Schöpfung. Und du als sein Sohn, als seine Tochter bist erbfähig. Du erbst das. Die neue Schöpfung ist für uns. Sie ist dafür da, dass wir sie in Besitz nehmen. In Christus, dem Sohn Gottes, sind wir Söhne Gottes und Erben Gottes mit ihm.
Die ernste Warnung
Aber es sind nicht alle dabei. Es gibt noch einen Vers hier, und der ist bitter: „Die Feiglinge aber und die Ungläubigen und mit Gräueln Befleckten und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner – ihr Teil wird in dem See sein, der von Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod.“
Die Leute hier sind nicht in der neuen Schöpfung dabei. Wenn du dir diese Liste anschaust: „Feiglinge“ meint in der Offenbarung Leute, die am Anfang behaupten, ich gehöre zu Jesus. Aber dann kommt Verfolgung, dann kommt Verführung, und es ist keine Spur mehr von ihm. Wir haben solche Leute schon oft erlebt, besonders in unserer Gemeinde, wo wir eine sehr offene Tür haben, in der Jugendarbeit zum Beispiel. Da kommen Leute rein und raus wie ein Bahnhof, am Anfang voller Begeisterung. Aber wer zieht durch? Wer traut sich, sich taufen zu lassen? Wer traut sich, Jesus nachzufolgen, wenn es schwer wird?
„Die Ungläubigen“ – das kann man auch übersetzen: die Untreuen. Das ist nicht einfach nur: Wenn du glaubst, hast du alles geschafft. Du musst deinen Glauben auch leben. Das sind Leute, die letzten Endes Gott nicht ähnlicher werden. Gott ist treu. „Mit Gräueln befleckt, Mörder, Unzüchtige, Zauberer, Götzendiener, Lügner“ – das beschreibt Menschen, auch in der Kirche, die nicht so leben, wie Jesus es ihnen beibringt, sondern wie Menschen, die ihn gar nicht kennen.
Diese Sünden sind immer im Paket mit Götzendienst, auch im Alten Testament. Wenn wir falsche Götter anbeten, führt das zu einem falschen Leben, denn du wirst wie das, was du anbetest. Wenn du einen Götzen anbetest, wirst du wie er. Wenn du den einzig wahren, lebendigen Gott anbetest, dann wirst du wie er, beziehungsweise wie sein Sohn, der uns geliebt und sich selbst für uns hingegeben hat am Kreuz. „Lügner“ sind in der Offenbarung oft auch falsche Apostel, die falsche Lehren verbreiten, die die Kirche verführen statt zu lehren.
Das herrliche Ende
Dieser Feuersee ist bitter. Das ist hart, dass das hier steht. Das dämpft die Freude. Aber es ist Teil der Wahrheit Gottes. Gott macht alles neu. Die Welt, wie wir sie kennen, voller Tod und Trauer und Schmerz und Zweifel und Versuchungen, gehört dann der Vergangenheit an. Gott wohnt bei uns, nicht mehr auf Distanz, nicht mehr nur geistlich, sondern wir leben mit Gott wie mit einem Freund, der bei uns einzieht. Es wird keine Tränen mehr geben. Alles, was uns jetzt verletzt oder bricht oder erschöpft, wird nie wieder vorkommen.
Wir gehören zu Jesus wie eine Braut zu ihrem Bräutigam. Die neue Welt beginnt mit einer Hochzeit, mit einem Fest der Freude und der Liebe zwischen Christus und seinem Volk. Alle, die an Jesus festhalten, bekommen das ganze Erbe. Wenn das sich in unsere Herzen senkt, dann stirbt aller Materialismus, all dieses konsumsüchtige Denken, Erbstreitigkeiten – all das stirbt ab, wenn wir das wirklich glauben.
Und wer Jesus ablehnt, bleibt draußen. Nicht weil Gott geizig ist, sondern weil man ohne Jesus keinen Platz im neuen Leben haben kann. Das ist, warum manche nicht dabei sind: weil du nur durch Jesus dieses Leben haben kannst. So hat es Gott beschlossen und sich vorgenommen. Wer Jesus ablehnt, bleibt außerhalb der neuen Schöpfung. Nicht weil Gott nicht retten will, sondern weil das ewige Leben nur in Jesus Christus existiert. Deshalb sagt er: „Ich bin das Leben. Ich bin die Auferstehung und das Leben.“
Das ist die Botschaft von Offenbarung 21, Verse 1 bis 8: Halte durch, bleib bei Jesus. Das Ende ist schon beschlossen, und es ist herrlich, was auf uns zukommt.

