Thema: Warten in Schmerz und Schuld
Prediger: Declan McMahon
Datum: 28.12.2025
Israels schweres Gericht und die Verheißung des Trostes
Die Israeliten haben ein schweres Gericht Gottes erlebt. Sie haben nicht auf Gott gehört, wenn er zu ihnen geredet hat. Nur ein ganz kleiner Überrest an Menschen war Gott treu geblieben. Der Rest hatte den Bund mit ihm gebrochen, also die Beziehung mit ihm. Sie hatten ihn verlassen, immer wieder, generationenlang. Sie haben falsche Götter aus Silber und Gold und Stein gebaut und sie angebetet. Sie haben sogar diesen Götzen ihre Kinder geopfert. Sie haben alle Gebote gebrochen und nicht auf seine Warnungen gehört.
Und dann kam ein massives, kollektives Gericht über sie alle: Ein ungewinnbarer Krieg, Kriegsgefangenschaft und die Demütigung, die das bedeutet. Die Vernichtung ihrer Hauptstadt, die Vernichtung ihres Tempels, der Untergang ihrer Kultur, das Ende ihres Königshauses. Sie fragten sich: Hat Gott uns jetzt völlig verworfen? Selbst die Unschuldigen? Ihr ganzes Leben ist ein Trümmerhaufen. Sie vermissen ihre Heimat nicht nur, sie existiert nicht mehr. Sie sind nicht nur traurig, sie sind fertig damit, sie sind jenseits von Emotionen als Volk. Sie fühlen sich von Gott verlassen und vergessen. Der hat bestimmt schon ein neues Volk an unserer Stelle. Ihre Welt ist quasi untergegangen. Es ist alles wüst und leer. Es braucht jetzt mehr als einen Neuanfang. Die ganze Welt müsste von vorne geschaffen werden, damit das wieder anfangen kann, gut zu werden oder okay.
Und da sagt Gott durch seinen Propheten Jesaja: Tröstet mein Volk. „Tröstet, tröstet mein Volk“, spricht euer Gott. Und durch Jesaja verspricht Gott dann Trost, nicht als Gefühl oder Veränderung von Gefühlen, sondern als echte Veränderung der Umstände auch und als Wiederherstellung von dem, was untergegangen ist. Sie sind immer noch sein Volk. Er steht immer noch zu ihnen, egal, was sie getan haben. Und Gnade, nicht Gericht, wird hier triumphieren in dieser Beziehung. Gnade wird das letzte Wort haben. Gott wird die Trümmer wieder aufbauen, auch die wirklich echten physischen Trümmer ihrer eigenen Städte und Häuser. Gott wird zu ihnen kommen und ihnen ganz nah sein. Er bringt eine Freude mit, die auch all diesen Schmerz verschlingen wird, wie zum Frühstück auffressen wird.
Und dieser treue Überrest, der wartet seitdem auf diesen Tag. Er wartet, dass dieser Trost kommt. Sie glauben daran, sie vertrauen darauf, dass dieser endzeitliche Trost, wo Gott alles wiedergutmachen wird, dass dieser Tag kommen wird. Solche Leute, diese Wartenden, die haben wir schon gesehen im Lukasevangelium. Zacharias war so einer und Elisabeth, seine Frau. Maria und Josef haben gewartet auf den Trost, den Gott schenken sollte.
Jesus wird dem Herrn dargestellt – Lukas 2,22-24
Es geht um Jesus. Von Anfang an Gott geweiht, dem Herrn geweiht. „Als die Tage ihrer Reinigung nach dem Gesetz Moses vollendet waren, brachten sie ihn“, das ist Jesus als Baby, „nach Jerusalem, um ihn dem Herrn darzustellen. Wie im Gesetz des Herrn geschrieben steht: Alle männliche Erstgeburt soll dem Herrn geheiligt heißen. Und um ein Opfer darzubringen, wie es im Gesetz des Herrn geboten ist, ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben.“
Als Israelitin, als fromme Israelitin, die auf diesen Trost wartet, heißt es für Maria jetzt, mit dem Baby in den Tempel zu gehen, so wie es Gott vorgeschrieben hatte für die Israeliten. Sie sollen Jesus Gott darstellen, Gott bringen. Und sie sollen Maria reinigen nach Levitikus 12. Durch eine Geburt wurde eine Frau im alten Israel kultisch unrein, nicht hygienisch unrein, sondern kultisch unrein, das heißt unrein ausgeschlossen in Bezug auf alles, was mit der Teilnahme am sozialen und religiösen Leben zu tun hat. Und um wieder rein zu werden, um wieder reinzukommen, sollte es ein Opfer geben.
Und was sie jetzt hier bringen, Josef und Maria mit zwei Vögeln, das ist die arme Leute-Version. Andere hätten jetzt ein Lamm gekauft oder von sich selbst mitgenommen und das geopfert. Das können die sich nicht leisten. Das ist, was Maria aber kann mit Josef. Sie kann diese zwei Tauben opfern. Das ist die arme Leute-Version. Gott wurde arm für uns. Das sieht man hier.
Die Frage nach unserer Beziehung zu den Armen
Das ist auch ein guter Moment, um darüber nachzudenken, über dieses Thema Armut. Wer ist denn der ärmste Mensch, mit dem du privat wirklich zu tun hast? Dein ärmster Gast an deinem Tisch. Hast du echte Beziehungen zu Leuten, die sich Dinge nicht leisten können, die für dich selbstverständlich sind? Also wie weit ist die Vielfalt auch? Ist deine Bubble, sind da alle gleich gut betucht wie du? Oder bist du da sogar weiter oben oder unten, je nachdem? Wie wäre es, wenn die Heilige Familie unsere Gottesdienste besuchen würde? Wäre sie Teil deiner Clique? Würden Josef und Maria sich hier gesehen und zu Hause fühlen? Es wäre schade, wenn nicht, gerade Maria als Beispieljüngerin und mit ihrem kleinen Kind.
Sie lebt nach Gottes Wort. Sie ist gehorsam. Maria erzieht hier als Vorzeigejüngerin mit Josef zusammen ihr Kind im Glauben. Jesus selbst wurde so erzogen. Natürlich selbstverständlich machen wir als Familie alles, was Gott in seinem Wort sagt. Natürlich gehen wir nach Jerusalem. Natürlich pilgern wir da auch immer hin. Jesus ist auch dann gewohnheitsmäßig nach Jerusalem gepilgert, weil das in Gottes Wort stand für die Israeliten. Das ist ein sehr schöner Gedanke: Erziehe ich meine Kinder, so wie Jesus erzogen wurde? Nicht als Druck, sondern wie Jesus es erlebt hat: Natürlich machen wir das, natürlich orientieren wir unser Leben nach Gottes Wort. Und so war Jesus von Anfang an dem Herrn geweiht. Er wird selber später sagen, da gehöre ich auch hin.
Jesus bringt Frieden mitten im Schmerz
Jesus selbst ist da hineingeboren in eine schwere Zeit für die Israeliten. Der Trost ist immer noch nicht da. Sie sind auch schon wieder oder immer noch die Knechte anderer, die Knechte der Römer. Aber Jesus bringt jetzt Frieden mitten in diesen Schmerz. Und das ist meine Hoffnung für uns: Da wo du bist, egal wie es da ist, da will Jesus hineinkommen und Frieden bringen. Er bringt Frieden mitten im Schmerz.
Simeon – ein Wartender, der den Messias sieht
„Und siehe, es war ein Mensch namens Simeon in Jerusalem. Und dieser Mensch war gerecht und gottesfürchtig und wartete auf den Trost Israels. Und der Heilige Geist war auf ihm.“ Also hier ist noch einer dieser frommen Israeliten, die auf den Trost Israels warten, auf den Trost, den Jesaja versprochen hatte und die anderen Propheten. Und der Heilige Geist war auf ihm. Er ist selber wie aus dem Alten Testament entsprungen, wie ein anderer Jesaja.
„Und er hatte vom Heiligen Geist die Zusage empfangen, dass er den Tod nicht sehen werde, bevor er den Gesalbten des Herrn gesehen habe. Und er kam auf Antrieb des Geistes in den Tempel.“ Hier ist dreimal jetzt betont: Bei ihm ist der Heilige Geist voll da. Es macht etwas in seinem Leben. Und er hat gehört von Gott: Du wirst nicht sterben, bis du den Messias mit eigenen Augen siehst. Wir haben uns ja von Lukas Augenzeugen versprechen lassen in den ersten Versen des Lukasevangeliums. Hier ist so ein Augenzeuge. Gott hat es ihm vorher gesagt. Er wird ihn sehen, den Gesalbten des Herrn zu sehen bekommen.
Der Gesalbte hier ist der in Jesaja, der den Trost bringt, der Messias. „Die Herrschaft ruht auf seiner Schulter“, sagt Jesaja. Er wird ewig herrschen. Der Geist des Herrn ruht auf ihm. Er ist voller Weisheit und Kraft. Er hat einen Einsatz auch für die Armen und Zerbrochenen und Kaputten. Für Leute wie Maria oder Elisabeth.
Simeons Lobgesang – Nunc Dimittis
„Und als die Eltern das Kind Jesus hinbrachten, um für ihn zu tun, was der Brauch des Gesetzes verlangte, dann nahm er es auf seine Arme, lobte Gott und sprach: Nun, Herr, entlässt du deinen Knecht in Frieden nach deinem Wort, denn meine Augen haben dein Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast, ein Licht zur Offenbarung für die Heiden und zur Verherrlichung deines Volkes Israel.“
Also Simeon hier ist bereit zum Sterben jetzt. Er hat es geschafft. Sein Lebensziel war von Gott direkt vorgegeben. Das ist sehr ungewöhnlich. Das passiert, und dann ist alles zu Ende. Und jetzt ist dieser Moment gekommen. Wie ist das für ihn? Nicht: „Ach du Schreck, mein Leben ist zu Ende“, oder so was, sondern er freut sich. Er weiß, der Messias wird ihn von den Toten auferwecken, wenn er auf seinem Thron sitzt. Und er redet hier von Heil, das heißt von Rettung. Simeon weiß auch aus Jesaja und den anderen Propheten: Menschen aus der ganzen Welt sind eingeladen, von diesem Messias gerettet zu werden und Erlösung zu erfahren.
Simeons Weissagung über Maria
Simeon segnet die Familie und sagt dann zu Maria: „Siehe, dieser ist gesetzt zum Fall und zum Aufstehen vieler in Israel und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird. Und auch durch deine eigene Seele wird ein Schwert dringen, damit aus vielen Herzen die Gedanken offenbar werden.“
Simeon macht hier deutlich, dass Jesus polarisieren wird. Die Leute werden sich an ihm scheiden. Manche werden aufstehen, manche werden fallen. Man wird ihm widersprechen. Und Maria wird leiden. Jesus bringt Frieden mitten im Schmerz, aber er nimmt den Schmerz nicht einfach weg. Auch seine eigene Mutter wird leiden. Das Schwert, das durch ihre Seele dringt, das ist wahrscheinlich das Kreuz. Sie wird dabei sein müssen und zusehen, wie ihr Sohn stirbt.
Über echte Prophetie und ihre Prüfung
Simeon ist ein Prophet. Das heißt, er spricht Worte von Gott. Das ist etwas, das wir ernst nehmen sollten. Die Bibel redet davon, so etwas zu prüfen. Und die Schwierigkeit beim Prüfen ist nicht, dass sich die Prüfer hinsetzen und irgendwie eine tolle Erleuchtung haben und wissen, es stimmt. Sondern es muss halt überprüfbar sein. Ein schwammiger Eindruck ist per Definition nicht überprüfbar. Das ist genauso wie bei Astrologie oder Sternbildern oder sowas. Horoskope sagen immer Dinge, die man nicht überprüfen kann, weil sie immer überall für jeden gelten. Und das ist nicht genug. Wenn Gott zu dir redet, dann wirst du das wissen. Da bin ich mir ziemlich sicher. Aber dann will ich es auch wissen von dir. Deswegen versuchen wir hier, die Balance zu halten. Melde dich, wenn du denkst, Gott will durch dich etwas sagen. Und dann sei auch mutig und sprich es aus.
Ende dieses Jahres wurden sehr viele Leute getäuscht, weil irgendein falscher Prophet behauptet hat, an dem und dem Tag passiert die Entrückung. Sie ist nicht passiert und dieser Mensch hat keinerlei Konsequenzen erlebt, der hat nicht einen Follower verloren. Die glauben ihm trotzdem weiter und versuchen das jetzt irgendwie einzuordnen, wie er das anders gemeint haben könnte oder so. Der Missbrauch lebt davon, dass es keine Standards gibt, keine Rechenschaft und keine Handhabungen und Regelungen.
Hannah – die Prophetin im Tempel
Es gibt noch eine Frau hier, die auch eine Prophetin ist. Das ist Hannah. „Und da war auch Hannah, eine Prophetin, die Tochter Phanuëls aus dem Stamm Asser. Die war hochbetagt und hatte nach ihrer Jungfrauschaft mit ihrem Mann sieben Jahre gelebt und sie war eine Witwe von etwa 84 Jahren. Die wich nicht vom Tempel, sondern diente Gott mit Fasten und Beten Tag und Nacht. Auch diese trat zu derselben Stunde hinzu und pries den Herrn und redete von ihm zu allen, die auf die Erlösung warteten in Jerusalem.“
Hier ist noch ein geisterfüllter Mensch, eine Prophetin. Sie ist superfromm, so wie es aussieht. Sie betet den ganzen Tag, Tag und Nacht. Sie hat eine ganz starke Beziehung zu Gott. Sie hat scheinbar extra nicht mehr geheiratet, nachdem ihr Ehemann in jungen Jahren gestorben ist, um für immer Witwe zu sein, um noch mehr Zeit für Gott zu haben. Und sie dient hier als Prophetin den anderen, die auf Jesajas Versprechungen warten. Diese Leute, die sagen: Es ist alles schmerzhaft, es ist alles schwer, aber Gott hat was versprochen und wir warten jetzt darauf. Nicht im Sinne von: Wir sitzen jetzt rum, bis die Zeit verstreicht und der Wecker klingelt und es soweit ist, sondern wir hoffen darauf. Wir bauen jetzt darauf. Wir investieren jetzt, weil wir wissen, dass es dann eine reiche Ernte gibt. Und zu diesen Leuten redet sie. Es geht um Erlösung.
Was Erlösung durch Jesus bedeutet
Erlösung von Machtlosigkeit und Furcht und Grauen. Das will Gott dir schenken durch dieses Baby in Simeons Arm. Oder von deiner Identitätskrise, vom Gefühl nirgendwo dazuzugehören. In diesem Baby sagt Gott dir: Du bist mein. Ich weiß wer du bist, sagt dir Gott. Du bist mein Kind. Das ist das Fundament. Der Rest ist Pappmache. Du kannst das dekorieren, aber es reicht auch so.
Die Erlösung von Menschen und Systemen, die dich bedrücken und beherrschen, Machthaber im Verborgenen, die Lügen Wahrheit nennen. Durch die Regentschaft aus dem Himmel von diesem Baby wird Gott dich davon erlösen.
Von deiner Schuld durch die Vergebung, die dieses Baby am Kreuz erwirken wird. Das Baby, das Hannah im Tempel gesehen hat, wird dir Erlösung geben, nimmt dir die Sünden weg. Dieses Baby öffnet dir den Weg zurück zu Gott. Und dabei ist es wirklich egal, was du getan hast oder wie viel du es getan hast, wie überzeugt du warst, dass es alles egal ist oder dass es keinen Weg zurück gibt. Wie zornig du warst in deiner Abwendung von Gott. Das ist alles erlösbar durch dieses Baby, durch diesen Jesus Christus.
Und er bietet uns Erlösung von einer Nichtigkeit und Sinnlosigkeit, die man in unserer Gesellschaft überall spürt. Dieser Junge wird mit 12 Jahren wieder im Tempel sitzen und er wird da diskutieren und Recht behalten mit den intelligentesten, gebildetsten Menschen seiner Kultur. Und zwar wird er dich lehren, wie Leben gelingt, wie du ein sinnvolles, erfüllendes Leben vor Gott führen kannst. Dieses Baby wird die Bergpredigt halten und viele Gleichnisse erzählen und Menschen erleuchten durch sein Licht, durch sein Wort. Er wird dich unterweisen, damit du weißt, wie es geht, wie man leben kann. Ein sinnvolles, erfülltes, gottgefälliges Leben.
Gottes Antwort: Eine Person, nicht ein Programm
Gottes Antwort hier auf jahrhundertelanges Warten und Sehnen seines frommen Volkes ist nicht ein politisches Programm, irgendein Versprechen, das niemand erfüllen wird, sondern eine Person, die die Menschen stellvertretend für dich angefasst haben, in den Arm genommen haben, gesehen haben mit ihren eigenen Augen, gehört haben mit ihren eigenen Ohren. Das haben die für dich gemacht an deiner Stelle. Wenn du damals geboren gewesen wärst und in Jerusalem gelebt hättest, dann wärst du das gewesen. Das ist nicht persönlich gemeint, dass du jetzt heute hier lebst und nur das Wort Gottes hörst, es aber nicht sehen kannst. Gottes Antwort auf dein Warten ist Jesus.
In Jesus erfüllt Gott sein Versprechen für wartende, schuldige Menschen, dass er ihnen Trost und Frieden und Erlösung schenkt. Und deshalb ruft er uns auch auf, so wie Simeon und so wie Hannah zu diesem Jesus zu kommen. Jeden Tag. Immer wieder. Oder auch wenn es für dich das allererste Mal ist, dann auch wirklich heute.
Zu Jesus kommen – so einfach wie zu einem Baby gehen
Simeon und Hannah kommen zu Jesus. Und du kannst das genauso machen wie die. Er ist für dich da, in dieser Geschichte sogar als Baby. Und ich will dich auch ermutigen: Mach das auch so. Geh nach dem Gottesdienst zu einem dieser Babys. Nicht komisch, sondern normal bitte. Hingehen, nicht zu lange. Das wäre auch komisch. Geh hin zu diesem Baby. Einfach zu sehen. So einfach ist es, zu Jesus zu gehen. Zu Jesus zu kommen. Das Tolle an Babys ist: Die laufen nicht weg. Und Jesus auch nicht.
Geh mal hin nach dem Gottesdienst und guck in den Kinderwagen und sag Hallo. Genauso geht es, zu Jesus zu kommen und zu sagen: Hallo Jesus. Ich bin’s. Bitte erlöse mich. Ich brauche dich. Ich kann nicht mehr. Ich bin nicht genug. Ich brauche Erlösung für meine Schuld und für meine Sinnlosigkeit, für meinen Schmerz, für meine ganze Biografie. So einfach ist es, zu Jesus zu kommen. So einfach, wenn du es kennst, wie es ist, zu einem Kinderwagen zu gehen und das Baby auf den Arm zu nehmen. Du kommst zu Jesus, indem du seinen Namen anrufst, also zu ihm betest, ihm Hallo sagst und um Erlösung bittest.
Herr Jesus, ich komme zu dir und ich brauche dich. Bitte erlöse mich von meinen Zweifeln und Unglauben und Untreue und Unsicherheit. Vergib mir meine Sünden und erfülle mich von neuem mit deinem Geist, mit dem Geist der Kraft und Liebe und Besonnenheit. Amen.

